Treibhäuser und Gewächshäuser
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Aufbau eines Treibhauses

  
Ein sogenanntes Gewächs- oder Treibhaus ist eine lichtdurchlässige Konstruktion in der kontrolliertes Kultivieren von Pflanzen möglich ist. Es besitzt eine Abdeckung aus Glas oder einer Folie welche die Pflanzen vor Niederschlag schützt und durch den "Glashauseffekt" automatisch die Temperatur im Innernen erhöht. Durch eine geschickte Steuerung der Luftfeuchtigkeit, der Temperatur und der Bewässerung können die Wuchsbedingungen für bestimmte Pflanzen einfach und effektiv optimiert werden.

Gewächshäuser gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen von wenigen Quadratmetern für den heimischen Kleingarten bis hin zu großen Palmenhäusern und gigantischen Gewächshäusern für den professionellen Gartenbau.

Die Grundkomponenten eines jeden Gewächshauses setzen sich zusammen aus einem stabilen Metallrahmen oder Mauerwerk über das dann entweder welches dann entweder mit Folie umspannt oder vollverglast wird. Desweiteren besitzt das Gewächshaus am Boden selbstverständlich eine Beetfläche für die Pflanzen sofern sich der Betreiber nicht für ein hängendes oder stehendes Hochbeet entscheidet.

Außerdem besitzt jedes Gewächshaus eine Vorrichtung zur Durchlüftung und Temperaturregelung wie z.b. ein Kippfenster. Viele, vorallem professionelle Gewächshäuser sind aber noch mit einer ganzen Reihe zusätzlicher Komponenten ausgestattet die das kultivieren unter optimalen Bedingungen zusätzlich erleichtern.

Hierzu zählt neben einer Anlage zur Bewässerung bzw. Beregnung auch eine Heizung die das Kultivieren von Pflanzen auch in den kalten Wintermonaten erlaubt. Ausserdem besitzen viele Gewächshäuser eine zusätzliche Isolierung aus Luftpolsterfolie und sogenannte Schattierungsanlagen wie z.b. den Energieschirm, welcher aus einem isolierenden und abschattenden Netz besteht das erster Linie die Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen soll.

Ausserdem kann er in der Nacht die gespeicherte Wärme gut nach aussen abisolieren so dass Heizkosten gespart werden. Gängig sind auch CO²-Düngungsanlagen die durch eine Anreicherung von Co² in der Luft das Pflanzenwachstum stimulieren, sowie Belichtungs und Verdunklungsanlagen mit denen durch kontinuierliche Zusatzbeleuchtung ein schnelleres Pflanzenwachstum bis hin zum Knospenstadium erreicht werden kann. Von da an kommt dann gegebenenfalls beispielsweise bei Kurztagspflanzen die Verdunklungsanlage zum Einsatz, welche zu einer schnelleren Blüteninduktion im Vergleich zu nicht abgedunkelten Gewächshäusern führt.

Mit einem installierten Wärmespeicher kann weitere Energie gespart werden. Zusätzliche Hightechfeatures wie eine Bewässerungsautomation und ein Gewächshauscomputer zur Klima- und Lichtregulierung erleichtern und verkürzen die Pflegezeiten eines Gewächshauses. Ausserdem wäre eine manuelle Steuerung in großen Gartenbaubetrieben zu unpräzise und arbeitsaufwändig.



 


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